Tiergestützte Psychotherapie

 

Was versteht man unter tiergestützter Therapie?

Darunter versteht man den Einsatz eines Tieres im Rahmen einer Therapie. Sie beinhaltet Methoden, bei denen Klienten mit Tieren interagieren und auch über Tiere kommunizieren. 

In der hundegestützten Therapie kommt der Hund im therapeutischen Setting zum Einsatz. Hunde haben auf Menschen durch ihre unbekümmerte und offene Art eine besonders entspannende Wirkung. Sie haben keine Vorurteile, Erwartungen und Ansprüche an ihr Gegenüber und können dabei helfen, sich leichter zu öffnen. Außerdem wirken Hunde unter anderem beruhigend und senken in Studien nachgewiesenermaßen den Blutdruck. Sie fördern die Kommunikation und wirken depressiven Verstimmungen entgegen. Hunde verbessern soziale Kontakte sowohl bei den Klienten selbst als auch zu deren wichtigen Bezugspersonen. Die Anwesenheit eines Hundes hebt den Motivationszustand und verbessert das subjektive Wohlbefinden.

Oftmals nehmen Hunde Stimmungen und körperliche Veränderungen sensibel wahr. Sie helfen dabei, die Aufmerksamkeit gezielter auf aktuelle Emotionen zu lenken. Da Hunde anders als Menschen kommunizieren, haben sie außerdem einen aktivierenden Einfluss auf ihr Umfeld. Indem Vierbeiner Klienten begleiten, ermutigen sie Menschen dazu, sich Dinge zu trauen, in denen sie noch unsicher sind.

 

Was können die Gründe für eine tiergestützte Zusammenarbeit sein?

 

  • Diverse psychische Erkrankungen

o   Depressive Verstimmungen

o   Angstzustände 

o   Sozialphobien

o   Beziehungen zu halten fällt schwer

o   Man kann sich schwer anderen öffnen

o   In Krisen 

 

 Als mobilmachende Fördermaßnahme

o   Benötigte körperliche oder geistige Aktivierung

o   Bei sozial-emotionalen Einschränkungen

 

  •       Interesse an der Interaktion zum Hund
  •       Wunsch nach (regelmäßigem) Besuch eines Hundes
  •       Einsamkeit und Traurigkeit
  •       Schwierigkeiten beim lauten Lesen/beim Sprechen
  •       Wenn schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht wurden

 

 

 

Sam

Sam ist ein Flat Coated Retriever der im Mai 2019 geboren wurde. Er ist als 9 Wochen alter Welpe, bei mir und meiner Familie eingezogen und hat mit seinem liebevollen Wesen unser Leben bereichert und unser Herz im Sturm erobert.

Sam ist ein ausgeglichener und freundlicher Hund, der es gerne gemütlich hat. Er ist neugierig auf sein Gegenüber, jedoch ein geduldiger und  freundlicher Vierbeiner, der fast nie bellt. Er liebt Menschen und genießt deren Anwesenheit. Sam ist ein sehr menschenbezogener Hund, dem es Spaß macht zu lernen und eine Aufgabe zu haben.

Privat liebt Sam Bälle, trägt als Retierver leidenschaftlich gerne Gegenstände und ist ein Decken-Kuschler und Langschläfer. Im Freien unterwegs hat er seine Nase stets am Boden zum Schnüffeln und findet beim Spazierengehen immer einen passenden Holzstock, den er dann mit Vorliebe nachhause trägt. Derzeit absolviert er seine Therapiebegleithunde - Ausbildung beim Verein Tiere als Therapie (TAT).

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